Samstag, 25. August 2012

Kino

Einen Gimlet und dann ins Kino oder umgekehrt…

Der Gimlet ist ein klassischer Cocktail. Der Shortdrink besteht nur aus zwei Zutaten: Gin und Lime Juice Cordial.

Geschichte

Der Gimlet wurde zuerst gegen Ende des 19. Jahrhunderts in der britischen Royal Navy getrunken, blieb aber außerhalb Englands lange bedeutungslos. Weithin bekannt wurde er dann als Lieblingscocktail des Klienten Terry Lennox des Privatdetektivs Philip Marlowe.
„Wir saßen bei Victor in einer Ecke der Bar und tranken Gimlets. „Die haben keine Ahnung, wie man die macht!“, sagte er (gemeint: Lennox, Anm.). "Was die hier einen Gimlet nennen, ist einfach Zitronen- oder Limettensaft mit Gin und einem Schuß Zucker und Bitterbier. Richtiger Gimlet besteht zur einen Hälfte aus Gin und zur anderen aus Rose's Lime Juice und aus sonst nichts. Aber das schlägt sämtliche Martinis haushoch.“ (Raymond Chandler „Der lange Abschied“[1]; was Wollschläger hier mit „Bitterbier“ übersetzt, ist tatsächlich Angosturabitter)
Die von einigen Lime-Juice-Cordial-Herstellern auf ihren Flaschen verbreitete Behauptung, der Gimlet sei auch der Lieblingscocktail des Schriftstellers Ernest Hemingway gewesen, lässt sich nicht belegen.

 

Zubereitung

Während „Marlowe's Gin Gimlet“ gleiche Teile Gin und Lime Juice Cordial vorsieht, wird in der Fachliteratur meist ein größerer Gin-Anteil empfohlen.[2] Der Drink wird trockener und schmeckt bei Verwendung eines guten Gins sauberer.

Beim Mixen der Cocktails darauf achten, daß Lime Juice nicht mit Limettensaft verwechselt wird. Der Name ist irreführend, denn bei Lime Juice handelt es sich um Limettensirup, der aus Limettensaft, Wasser und Zucker hergestellt wird und nicht um reinen Limettensaft. Sehr bekannt ist die Marke "Rose´s Lime Juice". • Probiert den Gimlet Cocktail auch einmal mit einem zusätzlichen Spritzer Wasser (mit Kohlensäure).